Lives of the Unconscious

Lives of the Unconscious

Podcast on Psychoanalysis and Psychotherapy

Tiefenfundiert. Psychoanalytische Forschung. (3) Metaphern im Kulturvergleich

Rätsel des Unbewussten

Wie entstehen innere Bilder? Welche Rolle spielen sie in der Psychotherapie und wie können sie uns helfen, eine psychische Verletzung zu überwinden? In unserer Reihe kurzer Porträts psychoanalytischer Forschungsprojekte wenden wir uns einem Forschungsprojekt zu, das sich diesen Fragen widmet und die Bedeutung von inneren Bilder zwischen zwei Kulturen in der Bewältigung von Traumatisierungen vergleicht.

Ein Beitrag von Sarah Khouri
Textbearbeitung: Jakob Müller & Cécile Loetz
Sprecherin: Bettina Kupfer

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Kontakt: lives@psy-cast.org

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**Quellenangabe zur behandelten Studie:

  • Meili, I. (2022). Bilder der Resilienz und des posttraumatischen Wachstums. Eine kultursensitive Betrachtung von Metaphern der Bewältigung traumatisierender Lebensereignisse. In: Schmitt, R., Schröder, J., Pfaller, L., Hoklas, AK. (Hrsg.) Die Praxis der systematischen Metaphernanalyse (S. 109-120). Springer VS.
  • Meili, I., Heim, E., Pelosi, A. C. & Maercker, A. (2020). Metaphors on adaptive responses to severe adversity – A field study among the indigenous pitaguary community in Brazil. Transcultural Psychiatry, 57(2), 1-14.
  • Meili, I., Heim, E. & Maercker, A. (2018). Culturally shared metaphors expand contemporary concepts of resilience and post-traumatic growth: Contrasting an indigenous Brazilian community and a Swiss rural community. Medical Humanities, 45(4), 1-11.
  • Buchholz, M. (Hg., 2015). Die Macht der Metapher in Psyche und Kultur. Gießen: Psychosozial.
    **

Intro: Cast of Characters: Warmth and Wonder (licenced via soundstripe)
Intermezzo: Moments: Reaching for the sky (licenced via soundstripe)

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2 thoughts on “Tiefenfundiert. Psychoanalytische Forschung. (3) Metaphern im Kulturvergleich”

  1. Vielen Dank für diese inspirierende Podcastfolge und die – schon bei den Podcastfolgen über Traumata angesprochenen – Unterscheidungen.
    Anmerken möchte ich hierzu die spezifisch deutsche Situation der sog. “Prügelgeneration” (also der ersten Nachkriegsgeneration), die zwar von Menschen, wenn man so will, traumatisiert wurde, deren Gemeinschaftsbindungen aber eben der (mittlerweile tabuisierten) nationalsozialistischen Vergangenheit zugehörig sind (in der Vergemeinschaftung und Vergesellschaftung in unguter Weise verbunden wurden); die also für das Umgehen mit ihren traumatisierenden Erlebnissen aus der Kindheit oft nur die Peergroups hatten, die von Reaktionsbildung (z.B. antiautoritäre Bewegung, (auch geistige) Verwahrlosung in verschiedensten Formen) bis Identifizierung (z.B. Neo-Nationalsozialismus, Satanismus) kaum einen nüchtern reflektierten, generationsübergreifenden Umgang mit dieser Vergangenheit finden konnten – und können (mittlerweile selber als (gute oder schlechte) Vorbilder (bzw. Beispiele)), was bei deren Kindern nicht selten zu Weltflüchten (von Hotel Mama bis Süchten aller Art) führte.

  2. Sehr interessanter Beitrag! Die Traumreise fand ich total entspannend. Gerne mehr davon : )

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